Deutscher Gewerkschaftsbund

30.04.2018

Vergabemindestlohn in Mecklenburg-Vorpommern

Arbeitgeber, hört die Signale!

Zum heutigen Landtagsdebatte zum Vergabegesetz in Mecklenburg-Vorpommern erklärt Ingo Schlüter, stellvertretender Vorsitzender des DGB Nord:

„Mit dem vergabespezifischen Mindestlohn von 9,54 Euro setzt Mecklenburg-Vorpommern bundesweit den zweithöchsten Wert. Wir erkennen an, dass diese Regierung sich auf den Weg macht, um Leitplanken zu setzen für faire Entlohnung. Wichtig ist auch die Zusage, dass der Vergabemindestlohn künftig regelmäßig anhand der allgemeinen Lohnentwicklung dynamisch nach oben angepasst wichtig. Geschäftsmodelle von Arbeitgebern, die auf Billiglöhne setzen, haben keine Zukunft mehr. Die Unternehmensverbände sollte die Signale hören und auch durch mehr Tarifverträge daran mitwirken, die Löhne aus dem Keller zu bringen."


Der DGB Bezirk Nord umfasst die Bundesländer Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Die Gewerkschaften zählen in den drei Ländern zusammen mehr als 400.000 Mitglieder. Der DGB ist der Bund der Gewerkschaften. Gemeinsam vertreten der Bund und die Mitgliedsgewerkschaften die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

 

 

 

Günter Beling

DGB Nord Kommunikation
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