Deutscher Gewerkschaftsbund

17.07.2017

Manuela Schwesigs Regierungserklärung

"Das waren klare Ansagen. Die Ministerpräsidentin hat deutlich gemacht, dass eine gute Zukunft abhängt von Wirtschaftskraft und guter Arbeit mit fairen Löhnen. Sie steht überzeugend für das Vorhaben, die Armut durch tariflich entlohnte und sichere, unbefristete Arbeit zu beseitigen. Diese Zielsetzung stimmt. Auf dem langen Weg dorthin hat Manuela Schwesig die Unterstützung der Gewerkschaften. Bei ihrer Digitalisierungsoffensive wird darauf zu achten sein, dass die Risiken für die Arbeitnehmer minimiert und gute Bedingungen für Arbeit 4.0 geschaffen werden", erklärte Uwe Polkaehn, Vorsitzender des DGB Nord, nach der heutigen Regierungserklärung der Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, im Landtag.

 

Ingo Schlüter, stellvertretender Vorsitzender des DGB Nord, sagte: "Das war die authentische Rede einer ostdeutschen Politikern, die für sozialen Zusammenhalt steht. Die Ministerpräsidentin will die Bürgerinnen und Bürger, aber auch die Sozialpartner stärker in ihre Arbeit einbeziehen. Ihr Angebot, im Bündnis für Arbeit und im Fachkräftebündnis gemeinsam voranzukommen, nehmen wir gerne an. Das gilt insbesondere für ihr Vorhaben, die Tarifbindung und duale Berufsausbildung zu stärken. Dazu gehört für die Gewerkschaften auch der Ausbau der Jugendberufsagenturen." 

 


Der DGB Bezirk Nord umfasst die Bundesländer Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Die Gewerkschaften zählen in den drei Ländern zusammen rund 420.000 Mitglieder. Der DGB ist der Bund der Gewerkschaften. Gemeinsam vertreten der Bund und die Mitgliedsgewerkschaften die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

 

 

Günter Beling

DGB Nord Kommunikation
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