Deutscher Gewerkschaftsbund

15.11.2018
Faire Ver­ga­ben im Nor­den: An­hö­rung im Land­tag
Die Gewerkschaften lehnen die geplanten Verschlechterungen im Tariftreue- und Vergabegesetz in Schleswig-Holstein ab und fordern stattdessen eine gezielte Weiterentwicklung. Das Gesetz der Koalition aus CDU, FDP und Grünen sei „der Einstieg zum Ausstieg aus dem Vergabemindestlohn“, sagte Uwe Polkaehn, Vorsitzender des DGB Nord, in der Anhörung des Wirtschaftsausschusses im Kieler Landtag: „Es ist skandalös, dass ausgerechnet im Lohnkeller des Westens das Wort „Tariftreue“ aus der Überschrift des Vergabegesetzes verschwinden soll. Land und Kommunen können über die Auftragsvergabe ihrer Vorbildrolle gerecht werden, für gerechte Löhne, fairen Handel und eine nachhaltige Verwendung von Steuergeldern zu sorgen und so wichtige Innovationen anzustoßen. Wir erwarten, dass die Landtagsabgeordneten diesen Gesetzentwurf deutlich verändern. Umweltschutz und faire Arbeit müssen sein.“
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25.09.2018
Tou­ris­mus­bran­che im Nor­den: Im­mer mehr Gäs­te, im­mer hö­he­re Ge­win­ne
Köchin in Großküche
DGB
Die heutige Statistik zeigt es glasklar: Der Tourismus im Norden boomt, die Zuwachsraten sind teilweise zweistellig. „Ganz anders sieht es bei den Löhnen und Arbeitsbedingungen aus - die sind leider im Keller. Ob in Schleswig-Holstein, Hamburg oder Mecklenburg-Vorpommern: Das Gastgewerbe macht gute Geschäfte, aber auf dem Rücken der Beschäftigten. Sie brauchen endlich Anerkennung und Wertschätzung. Geld, Arbeitszeiten und Ausbildungsbedingungen müssen stimmen. Gerade die Auszubildenden werden vielfach immer noch als billige Arbeitskräfte missbraucht. Ohne humane Arbeitsbedingungen und Tariflöhne werden aber immer mehr Stellen unbesetzt bleiben. Als Niedriglohnbranche hat der Tourismus im Norden keine Zukunft“, so Herbert Grimberg, Vorsitzender des Landesbezirkes Nord der Gewerkschaft NGG, zur Entwicklung der Tourismuszahlen im Norden.
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11.09.2018
3000 neue Stel­len beim Zoll
Mindestlohn Buchstaben auf Geldscheinen
Colourbox.de
Der DGB Nord rechnet für 2019 mit mehr Betriebsprüfungen und Bußgeld-Zahlungen in Millionenhöhe infolge von Mindestlohnkontrollen in Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg.-Vorpommern. Die Gewerkschaften stützen ihre Berechnungen auf die Ankündigung des Bundesfinanzministers, im Haushalt 3000 zusätzliche Stellen bei der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Zolls bis 2022 einzurichten. Die FKS ist auch für Razzien gegen die Umgehung des Mindestlohns zuständig.
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11.09.2018
Auf­ruf des DGB zu den Wahlen der Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tun­gen 2018
Junge Frau im Rollstuhl deutet mit dem Zeigefinger auf einen Laptop; Hintergrund: männliche Person / Bürokontext
Colourbox.de
Vom 01. Oktober bis 30. November 2018 werden Schwerbehindertenvertretungen gewählt.
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04.09.2018
Un­ser Er­fol­g!
Hände mit Stift unterschreiben einen Vetrag
dgb/gajus/123rf.com
Die Landesregierung hat heute die erste Anhebung des Vergabemindestlohns in Mecklenburg-Vorpommern beschlossen. Er steigt von derzeit 9,54 Euro zum 1. Oktober auf 9,80 Euro.
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Aktuelle Meldungen DGB Bezirk Nord

28.11.2018
DGB Nord für Wei­ter­bau der A20
Nahaufnahme Autos im Stau
DGB/Dmitry Kalinovsky/123rf.com
Der DGB Nord erwartet angesichts des Baustopps an der A20 eine konzertierte Aktion der Jamaika-Koalition mit SPD und SSW, Gewerkschaften, Unternehmens- und Umweltverbänden in Schleswig-Holstein, um Planungsfehler zu beseitigen, den Weiterbau zu ermöglichen und den verkehrspolitischen Stillstand zu überwinden.
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22.11.2018
Was än­dert sich 2019 beim Min­dest­lohn?
Mindestlohn Buchstaben auf Geldscheinen
Colourbox.de
Der gesetzliche Mindestlohn beträgt seit dem 1.1.2017 8,84 Euro pro Stunde. Laut Mindestlohngesetz wird der gesetzliche Mindestlohn alle zwei Jahre neu festgelegt. Im Juni 2018 hat die Mindestlohn-Kommission empfohlen, den Mindestlohn in zwei Schritten zu erhöhen. Die Bundesregierung ist diesem Vor-schlag im Oktober per Verordnung gefolgt. Der gesetzliche Mindestlohn steigt zum 1. Januar 2019 auf 9,19 Euro.
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16.11.2018
Mit Nacht­wäch­ter­po­li­tik kommt man nicht aus dem Lohn­kel­ler
BEI
dgb
Der DGB Nord rügt Vorfestlegungen des schleswig-holsteinischen Wirtschaftsministers zum neuen Vergabegesetz. Bernd Buchholz hatte vor der Beratung im Landtag gemeinsam mit den Kammern massive Veränderungen am Gesetz mit dem Wegfall von sozialen und weiteren Nachhaltigkeitskriterien bei öffentlichen Auftragsvergaben angekündigt. "Es schadet dem sozialen Frieden, wenn Herr Minister Buchholz immer nur die Arbeitgeberbrille aufsetzt. Wer Fairness und Tariftreue missachtet, der fördert Lohndumping", sagte Uwe Polkaehn, Vorsitzender des DGB Nord. Mit Nachtwächterpolitik komme man nicht aus dem Lohnkeller
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14.11.2018
DGB kri­ti­siert Ja­mai­ka-Plä­ne
Vor dem Landtag
DGB Nord / Beling
Die Gewerkschaften lehnen die geplanten Verschlechterungen im Tariftreue- und Vergabegesetz in Schleswig-Holstein ab und fordern stattdessen eine gezielte Weiter-entwicklung. Das Gesetz der Koalition aus CDU, FDP und Grünen sei „der Einstieg zum Ausstieg aus dem Vergabemindestlohn“, sagte Uwe Polkaehn, Vorsitzender des DGB Nord, in der Anhörung des Wirtschaftsausschusses im Kieler Landtag: „Es ist skandalös, dass ausgerechnet im Lohnkeller des Westens das Wort „Tariftreue“ aus der Überschrift des Vergabegesetzes verschwinden soll“
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13.11.2018
Zur Zu­kunfts­vor­sor­ge ge­hö­ren In­ves­ti­tio­nen und Per­so­nal
500-Euro-Scheine werden gedruckt
DGB/deltaart/123rf.com
Der Landesrechnungshof hat die Regierung in Kiel aufgefordert, ihre Ausgabensteigerungen zu verringern und mehr für den Schuldenabbau zu tun. Die Schaffung neuer Stellen müsse auf das notwendige Maß reduziert werden. Uwe Polkaehn, Vorsitzender des DGB Nord, erklärt dazu: „Der Rechnungshof liegt schief und sendet die falschen Signale: Kaputtsparen ist kein Konzept, aus dem gute Landespolitik entstehen kann.“
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Aktuelle Meldungen DGB Bundesvorstand

12.12.2018
Kün­di­gungs­schutz darf nicht zum po­li­ti­schen Spiel­ball wer­den
Kündigung
Colourbox
Das Bundeskabinett beschließt am 12. Dezember das Brexit-Steuerbegleitgesetz, in dessen Rahmen der Kündigungsschutz für "Risikoträger", zum Beispiel gutverdienende Banker, abgebaut werden soll. „Dieses Gesetzesvorhaben wird mittelfristig die Schutzinteressen aller Beschäftigten in Deutschland schwächen“, kritisiert DGB-Vorstand Annelie Buntenbach.
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12.12.2018
"Für mich ist das ei­ne Ge­wis­sens­fra­ge"
Elke Hannack, stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes
DGB/Simone M. Neumann
Für eine freie Entscheidung, ohne Fraktionszwang: Im Streit um das Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche hat sich Elke Hannack, stellvertretende DGB-Vorsitzende und CDU-Mitglied, klar positioniert: "Der Paragraf 219a bevormundet Frauen, und das müssen wir ändern."
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11.12.2018
Stahl­be­schäf­tig­te for­dern sechs Pro­zent mehr Geld
Stahlkocher mit Hitzeschutzmantel und Werkzeug am Feuerofen
DGB/Laurentiu Iordache/123rf.com
Die IG Metall fordert sechs Prozent mehr Geld für die Beschäftigten in der nordwestdeutschen und ostdeutschen Eisen- und Stahlindustrie. Außerdem fordert sie eine jährliche tarifliche und tarifdynamische Urlaubsvergütung für Beschäftigte in Höhe von 1.800 Euro. Diese tarifliche Urlaubsvergütung soll wahlweise in freie Tage umgewandelt werden können.
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11.12.2018
Eu­ro­päi­sches Par­la­ment stärkt Rech­te grenz­über­schrei­tend mo­bi­ler Be­schäf­tig­te
Gelbe Europasterne auf blauem Grund, Puzzlespiel
EU-Parlament
Eine europäische Arbeitsbehörde, die Lohn- und Sozialdumping bekämpft, und ein System, das die Arbeitsbedingungen von mobilen Beschäftigten verbessert: Nach dem Willen des Europäischen Parlaments soll es beides künftig geben. Das "wäre ein wichtiges Signal für mehr Fairness auf dem Europäischen Arbeitsmarkt", sagt DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach.
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10.12.2018
EVG be­en­det Warn­streik und er­war­tet ver­bes­ser­tes An­ge­bot
Logo EVG Tarifrunde: Warnstreik
EVG
Mehrere tausend Beschäftigte haben sich am 10. Dezember am bundesweiten Streik der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) beteiligt. „Die Beschäftigten halten unter schwierigsten Bedingungen den Bahnbetrieb tagtäglich aufrecht. Dafür haben sie vernünftige Beschäftigungsbedingungen und gute Bezahlung verdient.", sagte der Bundesgeschäftsführer der EVG, Torsten Westphal.
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Betriebsratswahl 2018

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Logo Claim DGB-Rentenkampagne: Rente muss für ein gutes Leben reichen
DGB
Der Sinkflug in der Rente war eine politische Entscheidung und ist politisch gewollt. Deswegen ist es auch die Politik, die den Sinkflug stoppen kann und muss. Wir fordern mit unserer Kampagne einen Kurswechsel in der Rentenpolitik.
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Rente muss für ein gutes Leben reichen

Wir freuen uns sehr, dass bereits jetzt viele Beschäftigte die Forderungen unserer DGB-Rentenkampagne #RenteMussReichen unterstützen. Zum Beispiel Katja M., die eines der Gesichter unserer Kampagne ist

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Rassismus fängt im Kopf an

von Interkultureller Rat in Deutschland e.V.